Ich habe bereits etliche Kalender Tools, sowohl in print als auch digital ausprobiert. Doch immer hat mir etwas gefehlt, zum Beispiel die Möglichkeit, Ziele festzulegen, Projekte zu planen oder ganz einfach der Überblick. Als  Schreibpreneur ist das in meinen Augen aber ein MUSS, da ich wichtige Abgabetermine einhalten muss und an mehreren Projekten gleichzeitig arbeite. Mit dem Businesskalender von Weekview bin ich jetzt allerdings fündig geworden. 

Während ich mich gerade bei Facebook herumtreibe, springt mir eine gesponserte Anzeige mit dem Businesskalender entgegen. Normalerweise bin ich ziemlich immun gegen solche Anzeigen. Aber das schlichte Design des Kalenders spricht mich sofort an und der Name Businessplaner klingt vielversprechend. Ich klicke also auf den Link und informiere mich. Was ich sehe, gefällt mir. Also bestelle ich ihn, obwohl der Preis von 25 EUR nicht ganz ohne ist. Aber es hat sich gelohnt. Jetzt liegt er auf meinem Schreibtisch. Ich kann es gar nicht erwarten, ihn zu benutzen.

Das Design – minimalistisch und schlank

Der Businessplaner ist ziemlich schlank und passt daher gut in jede Tasche. Vor allem gefällt mir das schlichte Design. Er ist in schwarzem Leder umhüllt, auf dem einfach Businessplanner 2017 steht. Das allein bringt mein Minimalistenherz zum Leuchten. Denn in meinem Alltag will ich so wenig Ablenkungen wie möglich haben und wenig Gewicht mit mir herumtragen.

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Ziele, Ziele und nochmals Ziele

Eines der wichtigsten Tools, die der Businesskalender mit sich bringt, ist die Möglichkeit meine Jahresziele einzutragen. Noch bevor das nächste Jahr beginnt, mache ich mir also Gedanken darüber, wo ich persönlich und vor allem als Schreibpreneur hinwill. Ich notiere, was ich finanziell erreichen möchte, wieviele Neuaufträge ich ergattern will, welches Buch ich plane und an welchen Fortbildungen ich teilnehmen will. Diese Ziele bieten mir Orientierung für das ganze Jahr, motivieren mich, am Ball zu bleiben und bleiben durch die eigens dafür vorgesehenen Seiten im Businessplaner stets präsent. Meine Ziele terminiere ich dann im Jahresüberblick, damit sie nicht im Sand verlaufen.

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Jahres-, Quartals- und Monatsüberblick

Auf einer Doppelseite ist das ganze Jahr abgebildet. So schlicht diese Seite auch ist, ist sie aber eines der wichtigsten Tools. Denn hier trage ich alle Jahrestermine und wichtigen Deadlines ein, die zum Beispiel für meine Redakteurstätigkeit bereits feststehen. So habe ich einen sehr guten Überblick über das kommende Jahr und kann um diese fixen Termine herum planen. Dann übernehme ich mich zeitlich nicht und vermeide Stress.

Meine Jahresziele breche ich nun in Quartalsziele herunter. Auch dafür gibt es eine entsprechende Doppelseite vor jedem neuen Quartal. Hier schreibe ich konkrete Maßnahmen auf, um meine Ziele zu erreichen. Und diese breche ich wiederum in Monatsziele herunter. Die Jahres-, Quartals- und Monatsüberblicke sind wichtige Planungstools, auf die ich mich das ganze Jahr über zurückbesinne.

Wichtig ist, nicht das ganze Jahr minutiös zu verplanen, sondern den Überblick zu behalten. Greife dabei auf deine Erfahrung zurück. Wie viel schaffst du tatsächlich? Plane nur so viel ein und lasse genug Freiräume für Ziele, die im Laufe des Jahres entstehen.

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Der Wochenkalender – das Herzstück des Businessplaners

Der Wochenkalender ist das Herzstück des Businessplaners. Diese Variante ziehe ich dem Tageskalender deutlich vor. Denn auch im Alltag möchte ich auf einen Blick, genau genommen auf einer Doppelseite sehen, was die Woche über so ansteht.

Für die einzelnen Tage brauche ich nicht viel Platz. Denn mittlerweile arbeite ich täglich nur an höchstens zwei Projekten, dem Blog und ein bis zwei Organisationsaufgaben, die dringend erledigt werden müssen. Damit sind meine zeitlichen Kapazitäten  ausgeschöpft. Meine Abende verplane ich grundsätzlich nicht, was natürlich nicht heißt, dass ich Abends nicht arbeite. Aber dies entscheide ich je nach Tagesform, damit ab und zu auch Zeit für ein Buch oder einen netten Film bleibt.

Zusätzlich habe ich Platz, um Aufgaben einzutragen, die ich einem Prioritätsgrad von A, B oder C zuordnen kann. Das hilft ungemein, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren und sofort zu erledigen. Daran versuche ich mich auch meistens zu halten. Bye bye Aufschieberitis! Und neben all diesen genialen Tools, ist sogar noch eine halbe Seite Platz für Notizen. Ich bin begeistert.

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Businesstools – nice to have

Auf den letzten Seiten enthält der Kalender noch zusätzliche Businesstools, von denen ich einige richtig gut finde.

Jahresrückblick

Auf einer Doppelseite kann ich notieren, was das Jahr über gut gelaufen ist und was nicht. Da ich mir für die Selbstreflexion nie genug Zeit nehme, finde ich den Anstoß dazu auf diesen Seiten ganz gut. Denn ich möchte mich schließlich weiterentwickeln.

Listen & Notizen

Listen sind immer gut für Dinge, die ich mir merken möchte, zum Beispiel potenzielle Auftraggeber. Auch die Notizseiten sind für spontane Buch- oder Artikelideen sehr nützlich. Damit ich alles auch gut wiederfinde, kann ich für beides ein Inhaltsverzeichnis erstellen, ähnlich wie in einem Journal.

Nice to have

Der Businessplaner enthält außerdem Tools, für die ich wohl eher weniger Verwendung haben werde. Dazu gehören die Monatsthemen, Projektausgaben, Arbeitspakete und Projektpläne. Meiner Meinung nach wäre ich überplant, wenn ich auch diese noch in Anspruch nehmen würde. Die Gefahr, mich zu verzetteln ist dann hoch. Gleiches muss aber nicht für dich gelten.

Pläne und Ziele ändern sich bekanntlich

Deshalb schreibe ich grundsätzlich mit Bleistift und greife zum Radiergummi, um Chaos zu vermeiden. So wichtig die Orientierung an Zielen auch ist, ist es ebenso wichtig, offen für neue Ziele, Ideen oder Planänderungen zu bleiben. Aus einem leidenschaftlichen Impuls heraus ist im letzten Jahr zum Beispiel mein erstes Buch entstanden, obwohl ich eigentlich ein ganz anderes geplant hatte. Rückblickend war das eine gute Entscheidung.

Welche Planungstools verwendest du? Möglicherweise hast du Tipps für gute digitale oder print Kalender? Dann rein damit in die Kommentare. Davon profitieren alle Blogleser und ich bleibe wie immer offen für Neues.

Den Businessplaner für das Jahr 2017 kannst du übrigens hier bei Amazon erwerben.*

*Affiliate Link. Den Businesskalender habe ich aus eigenem Interesse selbst erworben und teile meine ehrliche Meinung dazu mit euch. Wenn dir der Beitrag gefallen hat, dir Inspiration und Unterstützung gegeben hat, freue ich mich natürlich, über deine Unterstützung.